Moderne Hausgeräte sparen Energie.
95 Prozent der befragten Österreicher sind der Meinung , dass moderne Hausgeräte eine Energieersparnis bringen. Vor fünf Jahren waren es erst 63 Prozent, die dieser Ansicht waren. Der Mehrheit erkennt also die Überlegenheit von ernergiesparenden Geräten gegenüber der klassischen Handarbeit und weiß, dass mit neuen Geräten der Verbrauch an Strom und Wasser um die Hälfte reduziert werden kann.
38 Prozent haben bereits Hausgeräte getauscht.
Das Wissen um moderne Hausgeräte drückt sich bei der Anschaffung von Hausgeräten aus. Vernunft und dann Komfort lautet die Devise beim Kauf neuer Hausgeräte. Die gute Qualität und die Marke, die Verbrauchswerte und das gute Preis-Leistungsverhältnis führen die Liste der Kriterien an, die kaufentscheidend sind. Einfache Bedienung, technische Innovationen und Design sind erst in weiterer Instanz mitentscheidend. Drei Viertel der Befragten geben an, auf unnötige Beleuchtung zu verzichten. Zwei von drei schalten Geräte aus, anstatt sie im Stand-by-Betrieb laufen zu lassen. 38 Prozent haben ältere Hausgeräte gegen neue mit besserer Energieklasse getauscht. Die genannten Maßnahmen werden mit steigendem Alter häufiger ergriffen. Die 20- bis 29-jährigen erweisen sich eher als Energiesparmuffel.
Gewohnheiten ändern und bewusst Haushalten.
Nur wenn die Hausgeräte richtig genutzt werden, kann das volle Energiesparpotential ausgenützt werden. Der Großteil der Österreicher ist sich dessen bewusst. Über 70 Prozent der Österreicher achten darauf, dass die Kühlschranktüre kurz geöffnet bleibt, und dass Topf und Kochplatte den gleichen Durchmesser haben um Energie nicht zu verschwenden. Auch auf eine gute Ausnützung des Platzangebots des Geschirrspülers wird besonders geachtet. Jeweils zwei von drei Befragten ist es wichtig, dass die Hausgeräte einwandfrei funktionieren und dass Kühl- und Gefriergeräte nicht neben der Heizung oder dem Fenster stehen.
Energiespar-Irrtümer.
Potential gibt es bei den Geschirrspülgewohnheiten. Immerhin verzichten knapp 40 Prozent nicht darauf, ihre Teller unter fließendem Wasser abzuspülen bevor diese in den Geschirrspüler eingeräumt werden. Dies ist kontraproduktiv, da moderne Geschirrspülmittel einen gewissen Schmutzanteil brauchen, um richtig wirken zu können. Auch Kaltwaschprogramme und gutes Schleudern der Wäsche - bevor diese in den Trockner gegeben wird - haben sich noch nicht in allen Köpfen durchgesetzt.
Apropos Wäschetrockner.
Die Wärmepumpentrocknertechnologie setzt sich durch. Die Forschung und Entwicklung der Industrie zahlt sich also aus. Dies belegen auch die Verkaufszahlen 2009 bei Wäschetrocknern. Immerhin konnten Wäschetrockner ein Umsatzplus von rund 26 Prozent erzielen.
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